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Bestandsmanagement

Bestandsmanagement hat strategische Bedeutung

Die zunehmende Fragmentierung der Wertschöpfungsketten und die Globalisierung von Produktionsnetzwerken führt verstärkt zu verteilten Beständen in den Supply Chains. Dies führt zu einem substanziellen Zielkonflikt: Senkung der Bestände zwecks Kostenreduzierung bei maximaler Lieferverfügbarkeit.

 

Im Handel beläuft sich der Bestandswert der Fertigwaren auf rund 10% des Brutto-Umsatzes. In der Industrie beträgt der Bestandswert durchschnittlich 15% des Umsatzes, in der Elektroindustrie als Spitzenreiter sogar 25%. Dabei entfällt je ca. ein Drittel auf Fertigwaren, Halbfertigerzeugnisse und Rohmaterialien. Die Bestandshöhen hängen von diversen Parametern wie z. B. Wiederbeschaffungszeiten, Absatzschwankungen, Bedarfsstellen und der Distributionsstruktur ab.

 

Die Disposition von Beständen ist eine zentrale logistische Aufgabe, deren Bedeutung oftmals unterschützt wird. Dispositionssystemen, den verwendeten Algorithmen und der Gestaltung der Workflows kommt hohe Bedeutung zu. Zu den typischen dispositionsbezogenen Problemen von Unternehmen zählen:

  • Sub-optimale Sortimentseinteilung in Auftragsartikel und Lagerartikel
  • Sub-optimale Bestände bei Lagerartikeln durch ungeeignete Sicherheitsbestände sowie ungeeignete Losgrößen bzw. Bestellfrequenzen
  • Sub-optimale Warenverfügbarkeit
  • Rückstände bzw. Überbestände
  • Zeitaufwendige Stammdatenpflege zur Anpassung von Dispositionsparametern, insbesondere bei der Ein- und Aussteuerung von Artikeln

Ansatzpunkte zur Bestandsoptimierung

Im Rahmen von Supply-Chain-Management-Lösungen wird die Voraussetzung zur unternehmensübergreifenden Optimierung des Bestands durch die Standardisierung von Prozessen und die Transparenz in der Lieferkette hergestellt. Eine direkt auf das eigene Unternehmen wirkende Strategie ist das Vendor Managed Inventory (VMI), welche aus dem Handel her bekannt ist. Löste traditionellerweise der Hersteller die Bestellung beim Lieferanten aus, so agiert beim VMI der Lieferant eigenverantwortlich und übernimmt für seinen Kunden das Bestandsmanagement.

 

Eine relativ kurzfristig zu realisierende Maßnahme zur Bestandssenkung ist die Einführung einer dynamischen Disposition. Mit dem Software-Tool ISYDIS wird es für Unternehmen des Handels und der Industrie möglich, eine Gesamtkosten-bezogene Optimierung der Bestandsdisposition unter Wahrung der Anforderungen an die Lieferfähigkeit durchzuführen. Durch ISYDIS erfolgt die regelmäßige Bestimmung der kostenminimierenden Dispositionsparameter.

 

Die Hauptmerkmale des ISYDIS-Tools sind:

  • Schnelle und effiziente Abbildung von Bestandsverläufen in historischer und optimierter Variante für jeden Artikel
  • Einzelartikelsimulation oder Simulation von Artikelgruppen (Massendaten) 
  • Abbildung von Szenarien durch Variation der Dispositionsparameter 
  • Universelle oder artikelspezifische Einstellung aller Dispositionsparameter 
  • Berücksichtigung von Besonderheiten wie statischer oder dynamischer Glättungsparameter, fixer oder variabler Losgrößen, Eigen- oder Fremdfertigung etc. 
  • Ausgabe artikelspezifischer Einzelberichte mit allen relevanten Kenngrößen

Der implementierte Algorithmus der Dynamischen Disposition wird von renommierten Unternehmen erfolgreich im Tagesgeschäft eingesetzt. Zur Grob-Abschätzung von Optimierungspotenzialen führt Visality auch Quick-Scans von ausgesuchten Teilsortimenten durch.

 

Bestandsmanagement und dynamische Disposition: Realer und optimierter Bestandsverlauf in ISYDIS

Reduzierung der Kapitalbindung und der Dispositionskosten

Der Einsatz von erprobten Methoden im Bestandsmanagement hilft, Kosten zu senken und Transparenz zu gewinnen. Dem Bestandsmanagement kommt hierbei durchaus strategische Bedeutung zu. Ein Beispiel: Bei einem mittelständischen Automobilzulieferer bewirkte eine Bestandsreduzierung um 30% eine Erhöhung des Kapitalumschlags und somit des Return on Invest (ROI) um 2 Prozentpunkte von rund 12% auf 14%.

 

Die Dynamische Disposition führt gegenüber herkömmlichen Methoden erfahrungsgemäß über das gesamte Sortiment hinweg zu einer Reduzierung der Dispositions-Gesamtkosten von 10%-40%. Damit leistet auch diese spezielle Methode im Bestandsmanagement einen klaren Beitrag zur Wirtschaftlichkeit der Unternehmung. Ebenfalls zu berücksichtigen sind die sekundären Effekte:

  • Freispielen von bislang gebundenen Kapazitäten beim Personal, im Lager und in der Fertigung
  • Fokussierung der Aufmerksamkeit der Mitarbeiter auf wenige wichtige Vorgänge, z.B. besonders hochwertige Artikel, Aufträge von Schlüsselkunden oder Eilbestellungen
  • Sicherstellung der Lieferfähigkeit auf einem vorgegebenen Verfügbarkeitsniveau
  • Entscheidungsunterstützung bzgl. Service Level, Dispositionsarten und Abwicklungsprozessen
Beispiel: Steigerung Verfügbarkeit und Senkung Gesamt-Dispositionskosten mit ISYDIS

Ihr Ansprechpartner für Fragen zum Thema Bestandsmanagement, Bestandsoptimierung und Dynamische Disposition:

 

Dr.-Ing. Marco Emmermann

  marco.emmermann@visality.de

  +49 331 88 71 90 0


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